Joachim und Cecilie sind ein glückliches Paar. Doch dann fährt Marie Joachim mit dem Auto an. Der bleibt fortan von Hals an abwärts gelähmt. In Selbstmitleid ertrinkend, fordert er von Cecilie, ihn zu vergessen. Diese sucht in ihrer Verzweiflung Trost bei dem verständnisvollen Krankenhausarzt Niels, der eigentlich nur mit ihr sprechen wollte, weil seine Frau den Unfall verursachte. Niels verliebt sich Hals über Kopf in Cecilie. Damit sind die Verwirrungen der Gefühle allerdings noch nicht komplett...

Dank der hervorragenden Darsteller und der starken Geschichte verzeiht man diesem Dogma-Film die billige, nicht gerade Kino taugliche Machart. Das gefühlsintensive Spiel macht das Zusammenbrechen der scheinbar heilen, bürgerlichen Fassaden fast schon spürbar deutlich. Regisseurin Susanne Bier ("Brothers - Zwischen Brüdern") erzählt mit scheinbarer Beiläufigkeit eine tragische Geschichte über seltsame Zufälle, die das Leben manchmal schreibt, auch wenn nicht jeder für eine derartige Story ins Kino geht. Der Erfolg im dänischen Heimatland ist wohl ausschlaggebend dafür, dass man diesen Film 2003 als dänischen Beitrag für den Oscar vorgeschlagen hat.

Foto: Arsenal