Die 12-jährige Aviva ist davon besessen, Mutter zu werden. So lässt sie sich von einem älteren Jungen schwängern. Doch ihre Eltern zwingen sie zur Abtreibung. Dadurch derart von den Eltern enttäuscht und ohne ihr Wissen zwangssterilisiert, reißt Aviva von zu Hause aus und geht nur noch ihrem Mutterwunsch nach...

Konnte Independent-Regisseur Todd Solondz noch mit Filmen wie "Willkommen im Tollhaus" oder dem unangenehmen "Happiness" noch überzeugen, versagt er hier auf ganzer Linie. Er lässt - offenbar um die Austauschbarkeit der Hauptfigur zu zeigen - den verzweifelten Vorstadt-Teenager Aviva gleich von drei Schauspielerinnen verkörpern, sorgt damit aber für unnötige Irritation ebenso wie mit den pädophilen (aber nicht expliziten) Sex-Szenen. Solondz wollte mit diesem Werk wohl erneut schockieren, doch mehr als Langeweile ist dabei nicht herausgekommen.

Foto: Alamode