Jesse findet es schon einigermaßen fies, dass die alte Dame, die unter ihm wohnte, ermordet wurde. Nachdem die Polizei abgezogen ist, betritt Jesse mit Freunden unerlaubt die Wohnung der Toten und stöbert in deren Sachen. Schnell steht fest, dass das Leben der Alten voller Geheimnisse war. Okkulte Objekte und mysteriöse Video-Kassetten entführen die Freunde in die seltsame Welt des Mordopfers. Als Jesse dann auch noch ein Foto von sich findet, ist er völlig verstört, wird bald von deftigen Albträumen geplagt und wacht morgens mit einer ominösen Bisswunde auf. Die rätselhaften Ereignisse nehmen zu - und auch die Sorgen der Angehörigen und Freunde von Jesse ...

Ist eine Reihe billig und erfolgreich, ist normalerweise kein Ende in Sicht (siehe etwa "Saw"). So wundert es nicht, dass es sich im paranormalen Zyklus - hier ist gar ein Spin-Off der Reihe - ebenso verhält, solange es noch zahlende Zuschauer für derlei Bockmist gibt. Die Geschichte ist hanebüchen, die Effekte überaus billig, die Schauspieler nicht mal zweite Wahl. So besteht der eigentliche Graus dieser Horror-Mär in seiner filmischen Umsetzung. Wahrlich zum Fürchten!



Foto: Paramount