Das Leben in der Werbebranche kann ganz schön hart sein. Dies zumindest muss die unbedarfte Isabelle erfahren. Als sie nämlich mit einer neuen Verkaufsstrategie aufwartet, muss sie schnell feststellen, dass sich ihre Chefin Christine mit ihren Federn schmückt, indem sie Isabelles Ideen als eigene Kampagne ausgibt. Doch das ist erst der Anfang des Zickenterrors, denn Christine genießt es offenbar, Isabelle zu kontrollieren. Dann aber lässt sich Isabelle mit einem Liebhaber von Christine ein – mit ungeahnten Folgen. Denn als Christine ermordet aufgefunden wird, deutet alles auf Isabelle als Täterin hin ...

Einst wurde Regisseur Brian De Palma als neuer Alfred Hitchcock gefeiert. Doch von diesem Image ist hier leider nichts mehr zu spüren. Denn was nach einer durchaus spannenden, vielleicht sogar typischen Suspense-Geschichte klingt, entpuppt sich als überkonstruiertes und zudem unglaubwürdiges Krimi-Spiel, das zwar wieder Hitchcock-Anleihen erkennen lässt, sich aber letztendlich im klischeehaften wie konfusen Konstrukt gnadenlos verheddert. Zudem ist dies lediglich ein wenig gelungenes Remake des französischen Thrillers "Liebe und Intrigen" des 2010 verstorbenen Alain Corneau, der von Kristin Scott Thomas und Ludvine Sagnier zudem deutlich besser gespielt wurde.



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