Gnadenlos und ohne vor brachialer Gewalt zurückzuschrecken treibt Lee Kang-do Schulden ein, macht säumige Schuldner auch schon mal zu Krüppeln, um dadurch Gelder von Unfallversicherungen zu kassieren. Als plötzlich eine Fremde auftaucht und dem Unmenschen nachstellt, weißt der die Frau schroff zurück. Selbst als sie sich als seine Mutter zu erkennen gibt, schenkt er ihr keinen Glauben, erniedrigt die Frau, versucht gar sie zu vergewaltigen ...

Wieder einmal inszenierte Kim Ki-duk einen in fast jeder Einstellung widerwärtigen Film, der jenseits jeglicher Kontroverse nur verstört und Ekel erzeugt. Da interessiert es auch wenig, dass die abstoßende Hauptfigur einen Läuterungsprozess erfährt. Wenn schon ein Drama um Schuld und Sühne, dann doch bitte schön ein weniger drastisches. So ist man versucht, möglichst schnell das Kino zu verlassen.



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