Polakai ist stark, gutmütig und nicht sehr klug. Er ist Champion unter den deutschen Ringern. Dann verliebt er sich in die Amerikanerin Laura, die ihn aber verachtet. Dennoch lässt sie sich von Polakai Geld beschaffen, das sie Nicky, ihrem Geliebten weitergibt. Polakai begreift nichts und heiratet Laura, die ein Kind zur Welt bringt. Als Laura und Nicky nach Amerika fahren, reist Polakai mit dem Baby hinterher. In Amerika will Nicky Polakais Kräfte zu Geld machen. Aber Polakai kommt mit Amerika nicht zurecht: Er will nicht für Geld kämpfen und wehrt sich gegen die Verabredung von Sieg oder Niederlage. Noch immer hat er das Spiel von Nicky und Laura nicht durchschaut. Da wird er Zeuge einer gewalttätigen Szene zwischen den beiden...

John Ford hat das in all seinen vielen Filmen immer wieder abgehandelt: wie man von einer Ordnung in eine andere gerät - als Auswanderer nach Amerika, als Weißer unter die Indianer, von der Familie ins Militär (und immer auch umgekehrt). Man verläßt einen Ort um einer besseren Zukunft willen, aber die Fremde will nicht zur neuen Heimat werden. Die Geschichte des deutschen Kellners mit wenig Geist, aber großem Herz zeigt zu Beginn interessante Deutschlandbilder. Hauptdarsteller Wallace Beery hatte sich hier einen deutschen Akzent angelernt. Der Film eines großartigen Regisseurs fand erst spät in unser Land, da er seinerzeit nicht das Deutschenbild der Nazis wiedergab.