Eigentlich will der schwer kranke Jesko von seiner Familie nichts mehr wissen. Dennoch lässt er sich von seinem älteren Bruder Ansgar überreden, auf ein Familientreffen zu kommen. Dort erfährt er, dass seine Mutter eine für ihn lebenswichtige Knochenmark-Spende geben soll. Das Problem: Die Mutter hatte die Brüder einst als Kinder derart heftig angegriffen, dass sie fast getötet wurden. So begegnet Jesko der Mutter zunächst mitablehnendem Zynismus ...

Regisseur Chris Kraus ("Vier Minuten") verfilmte den eigenen Roman zwar recht Kammerspiel artig, schuf aber eine packende, emotional starke Familientragödie, die mit hervorragenden Darsteller aufwartet. Trotz des überaus ernsten Themas brechen manchmal kurze humorvolle Momente durch.

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