In einem Landhotel soll die Belegschaft der CAPITOL-Versicherung das 50-jährige Jubiläum des Unternehmens feiern. Bernd Stromberg ist davon zunächst wenig begeistert und will mit seiner Abteilung nicht daran teilnehmen, zumal Berthold "Ernie" Heisterkamp nicht locker lässt, für die Veranstaltung zu werben. Als Stromberg erfährt, dass die Filiale geschlossen werden soll, hofft er auf einen rettenden Wechsel in die Firmenzentrale - und das lässt sich nun mal am Besten während Feierlichkeiten eintüten. Also kennt er fortan nur ein Ziel: nichts wie hin zur Jubiläumsfeier ...

Eigentlich dient hier die Handlung wie schon bei der Serie nur dazu, eine Menge Knallersprüche rauszuhauen. Und genau das macht Bernd Stromberg alias Christoph Maria Herbst dann auch. Filmisch und erzählerisch ist das Ganze nicht unbedingt der Kinoknüller des Jahres, aber die Dialoge und die satirischen One-Liner von der Hauptfigur haben es schon in sich. Die folgen oft in derartigen Maschinengewehr-Salven, dass man kaum noch aus dem Lachen kommt bzw. viele Klopper gar nicht recht genießen kann, weil schon der nächste folgt. Das Prinzip, dass ein Filmteam dem Treiben der Protagonisten wie in einer Real-Life-Doku begleitet hat man auch fürs Kino übernommen. Regisseur Arne Feldhusen ("Der Tatortreiniger") und Autor Ralf Husmann ("Nicht mein Tag") vermeiden aber, hier lediglich Highlights der Serie zu präsentieren, sondern verpackten die neue Sammlung von Stromberg-Sprüchen in einer angemessenen Kino-Form.