Bruno S. ist Straßensänger in Berlin. Er ist ein Opfer der Gesellschaft, und das schon von Kindheit an. Er ist stets auf der Suche nach Wärme und menschlicher Bindung, und er bietet anderen von beidem an.

Der Berliner Straßenmusiker Bruno S. diente Regisseur Werner Herzog als Symbolfigur eines geschundenen Außenseiters. Dem Regisseur gelang hier eine eindringliche Darstellung einer gesellschaftlichen Randexistenz. Mit Bruno S. drehte Herzog auch die gefeierte Kaspar-Hauser-Variante "Jeder für sich und Gott gegen alle".

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