Seit 25 Jahren sorgt die Kultserie „Die Rosenheim-Cops“ für beste TV-Unterhaltung. Die Mischung aus Krimi, Witz und Lokalkolorit macht die Serie zu einem Dauerbrenner im Vorabendprogramm.
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In einer Serie, die lange Zeit von Männern dominiert wurde, setzte Kommissarin Danner (Katharina Abt) ein echtes Statement: Als erste weibliche Hauptkommissarin von 2016 bis 2020 brachte sie frischen Wind in die Ermittlungen – und bewies, dass auch Frauen, clever und absolut boss sein können.
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Was „Die Rosenheim-Cops“ so besonders macht? Kein Blut, keine Schocks, keine wilden Verfolgungen. Stattdessen wird mit Köpfchen, Witz und einer Prise Bauernschläue ermittelt. Die Serie bleibt bewusst familienfreundlich – und das zahlt sich aus.
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Joseph Hannesschläger, der unvergessene Korbinian Hofer, war eigentlich gelernter Koch – bevor ihn das Schauspiel in die Herzen der Nation katapultierte. Nach seinem Tod im Jahr 2020 wurde seine Rolle nicht neu besetzt. Stattdessen lebt Hofer in der Serie einfach weiter… auf einem Bauernhof. Eine stille, respektvolle Hommage an einen echten Kultschauspieler.
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Das „Polizeigebäude“ in Rosenheim ist in Wirklichkeit das Rathaus der Stadt. Innen wird allerdings geschummelt: Die Studiokulissen stehen in der Bavaria Filmstadt – da, wo auch „Sturm der Liebe“ produziert wird. Die Mischung aus echten Rosenheimer Schauplätzen und Studiowelt verleiht der Serie ihren unverwechselbaren Look.
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Seit der achten Staffel im Jahr 2009 steht Igor Jeftić als Sven Hansen vor der Kamera. Mit seiner Rolle als Kriminalhauptkommissar eroberte er schnell die Herzen der Zuschauer. Besonders seine lässige Art und die Vorliebe fürs Segeln machen den gebürtigen Norddeutschen zu einer festen Größe im Team der Rosenheim-Cops.
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So mancher Schreibtisch in der Serie wurde mit echtem Polizeiequipment aus Bayern bestückt. Auch Uniformen stammen teils von echten Beamten – oder aus dem Fundus der Darsteller selbst. Authentizität wird hier nicht gespielt, sie wird gelebt.
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Jede Folge folgt dem Erfolgsrezept: Zwei Kommissare, ein Mord, eine Leiche – fertig. Liebe, Eifersucht, Erbschaft – über 200 Motive wurden schon durchgespielt. Und das Beste: Man kann jederzeit einsteigen, denn jede Folge ist ein in sich abgeschlossener Krimi mit Humor-Garantie.
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Max Müller, Joseph Hannesschläger und Tom Mikulla wurden in Rosenheim als Ehrenkommissare der Bayerischen Polizei ausgezeichnet. Mit ihren Rollen in der seit 2002 laufenden Krimiserie wurden sie zu besonderen Botschaftern der bayerischen Polizei. Bei einer Gala der Deutschen Polizeigewerkschaft erhielten sie symbolisch Mütze, Abzeichen und Handschellen.
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Max Müller, alias Michi Mohr, kommt eigentlich aus Klagenfurt – den bayerischen Dialekt musste er eigens für die Rolle lernen. Doch keine Sorge: Fürs restliche Publikum wird das Bayerisch abgemildert. Ein charmantes Sprach-Kauderwelsch aus Hochdeutsch und Dialekt sorgt dafür, dass alle mitkommen – auch ohne Übersetzer.
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Gedreht wird von Frühling bis Herbst – ganze sechs Monate dauert die Produktion einer Staffel. Das Ziel: Möglichst viele Sonnenstunden für das typische, lichtdurchflutete Rosenheim-Flair. Winter? Gibt’s kaum. Und wenn doch, dann mit Kunstschnee.
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In einer Serie, die lange Zeit von Männern dominiert wurde, setzte Kommissarin Danner (Katharina Abt) ein echtes Statement: Als erste weibliche Hauptkommissarin von 2016 bis 2020 brachte sie frischen Wind in die Ermittlungen – und bewies, dass auch Frauen, clever und absolut boss sein können.
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Einmal pro Staffel gibt’s eine Winterfolge – meistens zur Weihnachtszeit. Gedreht wird sie aber oft im Hochsommer, mit Kunstschnee und dicken Jacken bei 30 Grad. Für echte Schneeliebhaber gibt’s ab und zu auch mal eine Folge im verschneiten Österreich.
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Ob Dieter Thomas Heck, Rudi Cerne oder Andreas Gabalier – in „Die Rosenheim-Cops“ geben sich regelmäßig echte Promis die Klinke in die Hand. Über 100 Gastrollen pro Staffel sorgen dafür, dass man als Zuschauer oft denkt: „Moment mal... den kenn ich doch!“ Und genau das macht den Reiz aus – die Serie ist ein bisschen wie ein bayerischer Promi-Bingo.
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Nicht nur in Deutschland ein Hit: Auch in Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich ist die Serie ein Publikumsliebling. Bei unserem französischen Nachbar läuft sie unter dem Titel „Les Cops de Rosenheim“ – und begeistert mit bayerischem Charme auf Französisch. Très charmant, oder?
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Über 70 verschiedene Kommissare und Ermittler hat die Serie schon gesehen – ob Urlaubsvertretung, Austauschbeamte oder Neuzugänge. Trotzdem fühlt sich jede neue Figur irgendwie richtig an. Das Erfolgsrezept? Eine perfekte Mischung aus Abwechslung und Vertrautheit.
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Man merkt es einfach: Einige Darsteller verstehen sich auch abseits der Kamera blendend. Igor Jeftić und Dieter Fischer sind privat befreundet – und das merkt man jeder Szene an. Neue Rollen werden auch nach Teamchemie gecastet – das macht den besonderen Rosenheim-Vibe aus.
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Am 1. Oktober 2024 flimmerte die 555. Folge über die Bildschirme – ein echtes Serien-Jubiläum! Und Fans dürfen sich freuen: Staffel 25 steht bereits in den Startlöchern, die Dreharbeiten haben im März 2025 begonnen. Die Erfolgsstory geht weiter – Mord und Humor à la Rosenheim!
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Während die Kommissare kommen und gehen, bleiben zwei Gesichter konstant: Polizeiobermeister Michi Mohr (Max Müller) und Frau Stockl (Marisa Burger). Seit Folge 1 sind sie das Herz der Serie – charmant, schrullig, bayerisch. Ohne sie wäre Rosenheim einfach nicht Rosenheim.
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Seit der allerersten Folge steht Marisa Burger als Sekretärin Miriam Stockl für „Die Rosenheim-Cops“ vor der Kamera. Mit ihrem legendären Satz „Es gabat a Leich!“ eröffnet sie jede Episode und wurde im Laufe der Jahre zum absoluten Publikumsliebling. Doch nach 25 Jahren soll nun Schluss sein: Marisa Burger verlässt die Erfolgsserie.
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