Vor fast genau einem Jahr ist Luise von Finckh erstmals als Jule Vogt in der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zu sehen gewesen. Jetzt hat der Sender ihren Abschied bekanntgegeben. Die Schauspielerin verlässt die Vorabendserie und verrät, was sie für ihre Zukunft plant.

Sie habe einfach "großen Hunger auf neue, unterschiedliche Rollen, Figuren und Geschichten", erklärt von Finckh ihr "GZSZ"-Aus im Interview mit RTL. "Ich hatte einfach das Gefühl, ich muss mich noch ein bisschen ausleben – in unterschiedlichen Produktionen." So habe sie bereits für eine Rolle in der RTL-Serie "Der Lehrer" vor der Kamera gestanden, in der sie ein Mädchen mit Behinderung spiele. Im kommenden Jahr wolle sie zudem nach Paris an eine internationale Schauspielschule, "um vielleicht irgendwann auch mal international zu arbeiten."

Abschied in Richtung Heidelberg

Auf ihre Zeit "am Kiez" blickt die 23-Jährige, die am 11. November 2016 ihr "GZSZ"-Debüt feierte, mit Stolz zurück. "Die Zeit war für mich sehr aufregend, aber auch herausfordernd." Vor allem aber, habe es "einen Riesen-Spaß gemacht." Die vielen lustigen Momente bei den Dreharbeiten, das Team und die "Maskenmädels" bleiben ihr in besonders guter Erinnerung.

In ihrer Rolle als Jule Vogt hatte sich von Finckh am Donnerstagabend in der Folge 6380 in Richtung Heidelberg verabschiedet. "Nach dem ganzen Hin und Her mit Tuner musste Jule einfach einen Schlussstrich ziehen, um sich von ihm und der ganzen Sache zu distanzieren", erklärt von Finckh. Und da sie ihren Ausbildungsplatz als Krankenschwester in Heidelberg eh schon sicher hatte, sei es ein guter Moment gewesen, um Berlin zu verlassen.

Kein endgültiges Aus bei "GZSZ"

Ein endgültiger Abschied von "GZSZ" sei es jedoch nicht. "Ein crazy Girl wie Jule gehört einfach nach Berlin. Die Frage ist nur, wann sie wieder zurückkehrt", verriet von Finckh vielsagend. "Vielleicht bewirbt sie sich ja irgendwann nochmal am Jeremias Krankenhaus."