Vorbild für "GZSZ" war die australische TV-Soap "The Restless Years", die von 1977 bis 1981 auf Sendung war. Wurden die ersten rund 200 Drehbücher bis auf einige, kleinere Änderungen noch für die Produktion von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" übernommen, werden seit der 231. Episode eigene, deutsche Drehbücher geschrieben.

Produziert werden die Folgen mit einer Vorlaufzeit von etwa sieben Wochen von der Firma "UFA Serial Drama" mit Sitz in Potsdam. Dabei dreht sich die Handlung stets um Themen wie Liebe, Intrigen, Freundschaft, Verrat und Verbrechen.

Sprungbrett für Schauspieler

Zugleich ist "GZSZ" für viele Nachwuchs-Darsteller ein Karriere-Sprungbrett. Meist weitgehend unbekannt und ohne langjährige Schauspielerfahrung, übernehmen sie in der TV-Serie in der Regel nur vorrübergehende Rollen, um anschließend ihre Karriere weiter voranzutreiben. Unter anderem erlangten Yvonne Catterfeld, Jeanette Biedermann, Oliver Petszokat und Alexandra Neldel mit einem Engagement bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" eine größere Bekanntheit.

Zu den Stars der Fernseh-Soap gehört indes Wolfgang Bahro, der seit 1993 und der 185. Folge die Rolle des zwielichtigen Anwalts Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim "Jo" Gerner spielt.