Die meisten lernten Tamara Dietl erst kennen, als ihr Ehemann, der Regisseur Helmut Dietl, sein Krebsleiden veröffentlichte. Sie pflegte ihren Mann zu Hause und begleitete ihn bis zu seinem Sterben im März 2015. Auch wenn diese Zeit "hart und traurig" gewesen sei, sagt sie im "Lebenslinien"-Porträt, wolle sie keinen Tag mit Dietl missen.

Die gebürtige Hamburgerin, Tochter des Journalisten und Politikers Freimut Duve, ging nach der schweren Erkrankung einer engen Freundin nach Berlin. 2000 lernt sie dort Dietl kennen, der sie sofort heiraten will. Ihr gemeinsames Kind kommt 2003 zur Welt.

Als Dietl stirbt, verspricht sie ihm, sich um seinen Nachlass zu kümmern. Mit Claudius Seidl inszeniert sie im Oktober 2016 die wunderbare Erinnerungsausstellung "Der ewige Stenz – Helmut Dietl und sein München." Daneben gibt sie Dietls "unvollendete Erinnerungen: A bissel was geht immer" heraus.


Quelle: teleschau – der Mediendienst