Charity-Event

"Das ist keine Panikmache": Birgit Schrowange warnt vor Armut im Alter

16.07.2026, 11.46 Uhr
Viele Betroffene würden aus falschem Stolz keine Unterstützung suchen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Genau deshalb setzt sich die TV-Bekanntheit für mehr Aufmerksamkeit ein.
Birgit Schrowange lächelt
Birgit Schrowange beim Greipl Charity Sommerfest  Fotoquelle: picture alliance / Geisler-Fotopress | Agentur Wehnert/R. Zichy

Birgit Schrowange hat in den vergangenen Monaten ihren Lebensmittelpunkt nach München verlegt und besuchte ein Charity-Event im nahen Ismaning: Beim Sommerfest von Saskia Greipl-Konstantinidis kamen laut Veranstaltern 245.000 Euro für Lichtblick Seniorenhilfe zusammen. Die Stiftung hilft älteren Menschen, die finanziell auf Unterstützung angewiesen sind. Beim Fest traf Schrowange zahlreiche Prominente aus Showgeschäft und Politik; darunter Markus Söder und Marianne Rosenberg.

Birgit Schrowange hilft Senioren: Warum ihr Engagement so wichtig ist

Die Moderatorin äußerte sich beim Event gegenüber der Abendzeitung München klar zum Thema Altersarmut: Viele Senioren würden sich zu sehr schämen, um Hilfe anzunehmen – obwohl sie darauf eigentlich Anspruch hätten. Das sei typisch für diese Generationen. Daher hält sie den Einsatz für Senioren für besonders wichtig: "Das Engagement für ältere Menschen kann gar nicht genug wertgeschätzt werden."

Schrowange ist auch selbst in der Seniorenhilfe aktiv. Auf Mallorca unterstützt sie mit ihrer Stiftung Herztat ehrenamtliche Helfer, die ältere Menschen besuchen und zu kleinen Aktivitäten motivieren. Die Stiftung soll damit verhindern, dass Senioren mit zunehmendem Alter vereinsamen: "Einsamkeit im Alter muss nicht sein. Denn Herztat macht Mut durch Kontakte von Mensch zu Mensch."

Birgit Schrowange warnt Frauen vor Altersarmut nach Scheidung

Ein weiteres Anliegen der langjährigen Moderatorin ist die finanzielle Absicherung im Alter. Sie berichtet, dass besonders Frauen nach einer Scheidung oft vor "großen finanziellen Herausforderungen" stünden. Wer sich nie mit Geld beschäftigt habe, sei in solchen Situationen besonders verletzlich, warnt Schrowange. "Das ist keine Panikmache, sondern eine statistische Tatsache".

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