Dramatischer Schicksalsschlag

Doppelmord überschattet Stefan Mross' Familie: "Eine ganze Familie zerstört"

21.08.2026, 11.24 Uhr
2021 wurden die Tante und die Cousine von Stefan Mross erschossen. Nun spricht der Moderator erstmals in einem RTL-Interview ausführlicher darüber, wie er von der Tat erfuhr und was sie für seine Familie bedeutete.
Stefan Mross
Stefan Mross spricht erstmals ausführlicher über den Doppelmord an seiner Tante und seiner Cousine und die Folgen für seine Familie.  Fotoquelle: picture alliance / Fotostand | Hettich

Die Familiengeschichte von Stefan Mross wurde von einem dramatischen Doppelmord geprägt. Mehr als fünf Jahre sind seit dem gewaltsamen Tod zweier enger Angehöriger vergangen. Im Mai 2021 wurden die Tante und die Cousine des "Immer wieder sonntags"-Moderators nahe Salzburg erschossen. In einem Interview mit RTL spricht der 50-Jährige nun über den Moment, in dem er von der Tat erfuhr.

"Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder", erinnert sich Mross. Besonders gelitten habe vor allem auch seine Mutter. Sie verlor mit den beiden Frauen ihre Schwester und ihre Nichte. "Ganz schlimme Zeit", sagt der Musiker rückblickend. Das Erlebte habe bei seiner Mutter "bestimmt einen Knacks" hinterlassen, resümiert der Volksmusiker.

Doppelmord in der Familie: Das belastet Stefan Mross bis heute

Bis heute beschäftigt Mross, welche Folgen das Verbrechen für seine Angehörigen hatte. Der Täter habe "eine ganze Familie zerstört", sagt er im RTL-Interview. "Das tut mir am meisten weh."

Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 im österreichischen Wals-Siezenheim nahe Salzburg. Besonders bizarr: Der Täter stammte aus dem engsten Umfeld. Der frühere Partner von Mross' Cousine wurde im Juli 2022 wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach weiteren Rechtsmitteln stand das Strafmaß im April 2023 endgültig fest.

So denkt Stefan Mross heute über den Mörder seiner Angehörigen

Bemerkenswert zurückhaltend äußert sich Mross darüber, wie mit dem verurteilten Täter umgegangen werden sollte. Rachegedanken äußert der Moderator nicht. "Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste", sagt er. Von ihm aus könne der Mann "jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes" bekommen.

Entscheidend ist für Mross, dass der Täter in Haft bleibt - auch wenn er drastischere Strafen ablehnt. "Der soll einfach weggesperrt werden", wird Mross von t-online aus dem RTL-Gespräch zitiert.

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