Lorena Rae vergleicht Klopps DFB-Kader mit Victoria's-Secret-Casting
Als Deutschland bei der WM 2006 den furios gefeierten 1:0-Siegtreffer gegen Polen bejubelte, war sie live in Dortmund dabei. Lorena Rae ist nicht nur ein erfolgreiches Model, sondern spätestens seit dem Sommermärchen vor 20 Jahren auch Fußball-Fan. Obwohl die 32-Jährige inzwischen in London und New York lebt, findet sie zwischen ihren zahlreichen Terminen noch immer gelegentlich Zeit, um in ihrer Heimat ihren Lieblingsverein anzufeuern: den SV Werder Bremen. Dass es zwischen der Model- und der Fußball-Welt aber durchaus auch Parallelen gibt, stellt sie in Johannes B. Kerners Podcast "Kerners 11" klar.
In der aktuellen Folge blicken der Moderator und Lorena Rae auf die ersten beiden Spiele der DFB-Elf unter Jürgen Klopp zurück. Nach der ernüchternden 0:1-Niederlage gegen Griechenland ist der Optimismus beim Supermodel längst nicht ausgebremst: "Mich steckt seine Euphorie einfach wahnsinnig an", sagt sie über den Bundestrainer, bei dessen Herangehensweise an die zweiwöchige Länderspielpause sie sich gar an Castings aus ihrer Branche erinnert fühlt.
So ähnlich sind DFB-Nominierungen und Victoria's-Secret-Casting
Auf die Nachfrage von Johannes B. Kerner, inwiefern die zwei von Jürgen Klopp nominierten Kader mit insgesamt 44 Spielern Parallelen zu Castings in der Modelwelt aufweisen, entgegnet Lorena Rae: "Der Prozess könnte eigentlich ähnlicher nicht sein." Es sei eine von nur wenigen großen Chancen, sich zu beweisen. "Man fühlt sich gesehen. Ich kann mir schon vorstellen, dass das eine bestimmte Euphorie auslöst, einfach auch dabei sein zu dürfen", vermutet das Model.
"Die erste Victoria's-Secret-Show habe ich nicht bekommen. Aber hey, ich war mit beim Casting dabei. Das ist natürlich auch ein kleiner Schulterklopfer", führt sie weiter aus. Und beim zweiten Casting habe es dann eben doch geklappt. Lorena Rae ist eine von bislang nur fünf deutschen Models – nach Toni Garrn, Julia Stegner, Claudia Schiffer und Heidi Klum -, die von Victoria's Secret engagiert wurden.
"Genauso wie im Fußball ist im Modebusiness dein Körper dein Kapital", erklärt Lorena Rae. Während bei den Profisportlern die Leistung auf dem Platz zähle, komme es bei ihr auf die Performance vor dem Kunden an. Sie meint: "Es ist schon auch eine Momentaufnahme einfach. Bin ich an dem Tag gut drauf, habe ich gut geschlafen, hat der liebe Gott mir Glück mitgegeben oder nicht – da glaube ich auch einfach ganz fest dran."
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH