TV-Koch bleibt sich treu

Bei "Inas Nacht" verraten: Deshalb unterschrieb Horst Lichter nicht bei RTL

26.08.2026, 14.43 Uhr
Wilhelm Horst Lichter oder kurz Horst Lichter ist ein wahres Multitalent: Er ist Moderator, Buchautor, Koch und ehemaliger Fernsehkoch. Seit Jahren steht er schon für die ZDF Sendereihe "Bares für Rares" vor der Kamera. Bei "Inas Nacht" verriet er nun, warum es damals mit einem Engagement bei RTL nicht klappte.
Horst Lichter
Fröhlicher Horst Lichter mit seinem Hund Bella   Fotoquelle: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Seit 2013 führt Horst Lichter bereits durch die ZDF-Sendung "Bares für Rares", in der ausgewählte Bewerber eine mitgebrachte Rarität oder Antiquität präsentieren. Nach der Expertise erhalten sie direkt die Möglichkeit, ihr Mitbringsel einem fünfköpfigen Händlerpodium zum Kauf anzubieten und am Ende bestenfalls an den Höchstbietenden für "Bares" zu verkaufen.

Horst Lichter glänzt in der Sendung als Moderator mit seiner humorvollen und authentischen Art und begeistert die heimischen Fernsehzuschauer. Kaum zu glauben, dass RTL ihn damals für ein Engagement abgelehnt hat, wie er nun bei "Inas Nacht" offenbart.

Horst Lichter lehnte RTL-Kochshow unter zwei Bedingungen ab

In der aktuellen Folge von "Inas Nacht" war auch Horst Lichter zu Gast und verriet, dass ihn RTL einmal für eine Kochsendung im Frühstücksfernsehen verpflichten wollte, das Angebot aber an zwei Bedingungen knüpfte, die er bis heute ablehnt.

Beinahe wäre seine Fernsehkarriere bei RTL gestartet, wie Lichter verriet: Damals folgte er einem Castingaufruf und sei mit seinem Auftreten durchweg auf positive Resonanz gestoßen, wie er berichtet: "Sie waren der Beste. Alle Leute waren begeistert", so die damaligen Reaktionen. Allerdings sollte er zwei Dinge ändern.

Zum einen sollte der heute 64-jährige eine Rhetorikschule besuchen, um seinen Dialekt loszuwerden und zum anderen sollte er seinen Schnurrbart verändern: "Das ist ja so Oldstyle, das könnte man nicht machen", erklärte Lichter weiter. Darauf erwiderte er nach eigenen Aussagen: "Ich sag: Nein, dann geh ich. Und dann war es das."

Horst Lichter bleibt sich selbst treu

Sich verbiegen oder gar verändern zu lassen, wollte der Moderator auf keinen Fall, woraufhin die Verantwortlichen ihm einige Abschiedsworte mit auf den Weg gegeben hätten: "Herr Lichter, schade, dann werden sie halt Regionalliga bleiben, dann sind sie nichts für die Bundesliga im Fernsehen."

Sein großer Erfolg im Fernsehgeschäft gibt ihm allerdings recht, wie er selbstironisch reflektiert: "Gott hatten die recht, seitdem bin ich nur im Dorf."

Zum Glück ist sich der beliebte TV-Koch treu geblieben, zählen die damaligen Kritikpunkte von RTL heute doch zu seinen Markenzeichen. Sein rheinländischer Dialekt und seine authentische Art, dazu der wohlgeschwungene Schnurrbart machen ihn einzigartig und bei Zuschauern und Publikum gleichermaßen zu einem beliebten Gesicht im deutschen Fernsehen.

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