"Die Verräter" Staffel 4: Können die Loyalen das Spiel noch drehen?
Nach den ersten beiden Folgen von "Die Verräter" hat es ausschließlich Loyale erwischt. Alexa Maria Surholt und Joelina Drews wurden "ermordet", Ania Niedieck und Marcel Nguyen von ihren eigenen Mitspielern verbannt. Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern sitzen dagegen weiterhin komplett am Tisch.
Elf Loyale stehen damit drei Verrätern gegenüber. Was erstmal ungefährlich klingt, kann aber schnell heikel: Wird bei jeder Tafelrunde ein Loyaler verbannt und danach noch einer ermordet, bleiben nach zwei weiteren Folgen gerade mal sieben Loyale übrig.
"Die Verräter": Staffel drei begann fast genauso
Der Vergleich mit Staffel drei drängt sich auf. Auch damals waren nach zwei Folgen schon vier Loyale draußen, ohne dass ein einziger Verräter aufgeflogen war. Damals sah es allerdings schon deutlich schlechter aus: Es starteten damals nur 16 Kandidaten bei gleich vier Verrätern – nach zwei Folgen standen sich also acht Loyale und vier Verräter gegenüber.
Diesmal sind zwei Spieler mehr am Start, dafür aber nur drei Verräter; etwas mehr Luft für die Loyalen also. Die können sie auch gebrauchen: In Staffel drei gelang der erste Treffer erst in Folge vier, als es Wayne Carpendale erwischte – danach traf es wieder nur Loyale. Am Ende gewann das Verräter-Trio Motsi Mabuse, Mirja du Mont und Charlotte Würdig.
Frühe Treffer reichen bei "Die Verräter" nicht
Auch die ersten beiden Staffeln zeigen: Eine frühe Enttarnung ist noch lange kein Sieg. In Staffel eins flog Florian Fitz schon in Folge zwei – nur, damit kurz darauf gleich zwei Verräter in seine Fußstapfen traten. Am Ende setzten sich Anna-Carina Woitschack und der später dazugeholte Vincent Gross durch.
Auch Gerda Lewis wurde in der zweiten Staffel schon in Folge zwei erwischt – danach gelang den Loyalen aber kein weiterer Treffer mehr. Im Finale stand Jimi Blue Ochsenknecht am Ende ganz allein drei Verräterinnen gegenüber – er war chancenlos.
Streit im Verräter-Team könnte alles verändern
In der laufenden Staffel ist bislang eigentlich nur Max Kruse ernsthafter aufgefallen. Sein Versprecher aus Folge eins ist Papis Loveday offenbar im Kopf geblieben: In einem Gespräch über die Verräter sprach Max Kruse plötzlich von "Wir". Marijke Amado und Ralph Morgenstern wurden dagegen bisher weniger verdächtigt als die meisten Loyalen.
Die eigentliche Gefahr für das Trio lauert deshalb aktuell weniger bei den Mitspielern als im eigenen Konklave. Max kritisiert Marijkes Auftreten mittlerweile ziemlich regelmäßig und warf ihr nach beiden Runden Tischen vor, sich unnötig verdächtig gemacht zu haben. Marijkes Antwort kam prompt und genervt: "Mach mal ein bisschen halblang, Fußballer." Ralph versuchte sich derweil als Schlichter. Alle Infos zu Kandidaten und Sendeterminen der 4. Staffel findest du übrigens hier!
Können die Loyalen bei "Die Verräter" noch gewinnen?
Wie gefährlich solche Risse werden können, zeigte vor allem Staffel eins. Florian Fitz versuchte damals, seinen Mitverräter Jalil in den Fokus der Loyalen zu rücken – und machte sich mit dem Angriff prompt selbst verdächtig. Seine Verbündeten hielten sich mit Rückendeckung auffällig zurück, und kurz darauf war Florian weg vom Fenster.
Nicht lange danach gingen sich auch Jalil und Anna-Carina Woitschack gegenseitig an die Gurgel. Vor der ganzen Runde beschuldigten sich beide öffentlich, bis den Loyalen klar wurde: Mindestens einer von beiden muss ein Verräter sein. Die Mehrheit entschied sich für Jalil. Und auch Wayne Carpendale wurde in der dritten Staffel unter anderem von seinen Verräter-Kollegen aus dem Spiel gewählt.
Unmöglich ist ein Sieg der Loyalen noch nicht – elf gegen drei ist eine deutlich bessere Ausgangslage als 2025. Viel länger dürfen sie aber nicht mehr danebenliegen: Spätestens bei den nächsten beiden Abstimmungen muss aus einem richtigen Verdacht endlich eine Mehrheit werden. Ein bisschen Schützenhilfe wäre da gar nicht schlecht – am besten in Form von noch mehr Zoff im Verräter-Lager.
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