4. Staffel der RTL-Show

"Die Verräter": Max Kruse macht auf Mastermind – und patzt schon in Folge 1

03.08.2026, 16.13 Uhr
Im Schloss will Max Kruse als großer Taktiker glänzen. Doch nach der ersten Folge steht der Verräter schon deutlich stärker im Fokus als geplant.
Max Kurse lächelt.
Max Kruse ist bei der 4. Staffel von "Die Verräter" dabei.  Fotoquelle: RTL / Stefan Gregorowius

Bei "Die Verräter" zählen Tarnung, Misstrauen und das richtige Gespür dafür, wann man besser schweigt – und genau das könnte Max Kruse noch zum Verhängnis werden. Schon in der ersten Folge der vierten Staffel machte der Ex-Fußballprofi deutlich, dass er sich selbst für einen ziemlich starken Spieler hält. Das Problem: Unter den Verrätern fiel ausgerechnet er am meisten auf.

Dabei fing im Schloss alles ziemlich harmonisch an. Ralph Morgenstern war komplett hin und weg von Marijke Amado, Gabriel Kelly und Ann-Kathrin Bendixen freuten sich sichtlich übers Wiedersehen, und zwischen Holzvertäfelung und Kerzenlicht hätte man fast geglaubt, diese Gruppe kommt tatsächlich gut miteinander aus; lange hielt der Frieden natürlich nicht.

Kaum hatte Sonja Zietlow die ersten Psychospielchen losgetreten, wurde es ungemütlich. Ania Niedieck sicherte sich per Buzzer Schutz für die erste Nacht – musste dafür aber fünf Namen auf eine Todesliste setzen. Cathy Hummels, Nina Meise, Julia Meise, Urs Meier und Alexa Maria Surholt waren die Unglücklichen – die Stimmung kippte. Die ausführliche Handlung von "Die Verräter" Staffel 4 Folge 1 findest du übrigens hier!

"Die Verräter": Max Kruse zeigt früh sein taktisches Gespür

Kruse beobachtete das genau – und lag mit seiner Einschätzung gar nicht so falsch: Ania überstand zwar die Nacht, aber vier der fünf Namen von ihrer Liste blieben trotzdem im Spiel. Als Fans dürfte sie die vier wohl eher nicht gewonnen haben.

Auch dass die Verräter sich in Nacht eins für die Ermordung von Alexa Maria Surholt entschieden, war taktisch clever: Sie steckte noch nicht mittendrin im Machtkampf, was Rückschlüsse auf die Täter erschwerte. Später hielt Kruse außerdem Marijke Amado geschickt aus der Schusslinie, indem er sie als etwas ältere Dame darstellte, die das Spiel eigentlich gar nicht so richtig durchblickt.

Nur: Beim klugen Beobachten blieb es bei Kruse leider nicht.

Von Anfang an gab er den Ton vor. Moral, machte er unmissverständlich klar, bringt einen in diesem Spiel nicht weiter. Und als er dann selbst zum Verräter wurde, schien ihm die Rolle vom ersten Moment an richtig Spaß zu machen. Kruse wirkte nicht nur bereit fürs Spiel – er wirkte fast schon zu überzeugt davon, es längst durchschaut zu haben.

"Die Verräter": Max Kruse verplappert sich direkt in Folge 1

Denn kurz vor dem Runden Tisch passierte ihm ausgerechnet das, was einem Verräter niemals passieren darf: Er verplapperte sich. Als die Runde überlegte, ob es nicht klug gewesen wäre, eine der Zwillinge loszuwerden, entfuhr es Kruse: "Wir haben uns das auch überlegt." Ania wurde hellhörig. Auf einmal stand nicht mehr nur sie im Fokus – sondern auch Max.

Am Ende hatte Kruse trotzdem Glück: Ania wurde rausgewählt – dabei war sie loyal. Ralph Morgenstern brachte es hinterher trocken auf den Punkt: "Max hat Glück gehabt." Selbst Kruse selbst merkte am Runden Tisch für einen Moment, wie eng es geworden war. Sein Auftreten änderte das aber nicht, im Gegenteil: "Die Loyalen hatten ihre Chance, sie haben mich nicht gefunden. Und ab jetzt sind alle Loyalen in meinem Spiel" – so war anscheinend seine Wahrnehmung.

Nach der Abstimmung zog er erstmal über Verräter-Kollegin Marijke Amado her, die deutlich unauffälliger unterwegs war als er selbst – denn Kruse war nicht mit ihrer Entscheidung einverstanden, für wen sie am Runden Tisch gestimmt hatte. Wenig überraschend kam das bei Marijke gar nicht gut an.

"Taktik-Fuchs" Max Kruse steht schon unter Beobachtung

Wer sich selbst als "Taktik-Fuchs" bezeichnet, sollte eigentlich nicht derjenige sein, über den am Ende alle reden – Marijke und Ralph waren nach dem Auftakt deutlich besser getarnt unterwegs. Kruse dagegen steht schon jetzt unter Beobachtung. Und wenn er im Schloss weiter so viel Freude an seinem eigenen Spiel zeigt, wird am Ende vielleicht genau sein Selbstbewusstsein zur größten Gefahr für ihn.

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