Urs Meier lächelt.
Fotoquelle: RTL / Stefan Gregorowius

Urs Meier

Lesermeinung
Geboren
22.01.1959 in Zürich, Schweiz
Alter
67 Jahre
Sternzeichen
Größe
1,79 m
Beruf
Fußball-Kommentator, Ex-Schiedsrichter
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Hättest du das über Urs Meier gewusst?
Urs Meier pfiff mit 18 Jahren seine ersten D-Jugend-Spiele und setzte sich früh das Ziel, 1998 bei der WM dabei zu sein.
Bei der WM 1998 pfiff Meier unter anderem das politisch sensible Vorrundenspiel USA gegen Iran.
Eine Fachjury wählte Urs Meier 2002 zum zweitbesten Schiedsrichter der Welt.
2016 erschien seine Autobiografie "Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe" im Delius Klasing Verlag.
Biografie von Urs Meier

Urs Meier ist ein ehemaliger Schweizer Fußballschiedsrichter, TV-Experte und Referent. Über viele Jahre leitete er Spiele auf höchstem internationalem Niveau, darunter Partien bei Welt- und Europameisterschaften sowie in der Champions League.

Weltbekannt wurde er während der EM 2004: Damals annullierte er im Viertelfinale zwischen England und Portugal ein Tor der englischen Mannschaft. Nach seiner aktiven Laufbahn wurde er vor allem als Schiedsrichter-Experte im Fernsehen bekannt.

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Wann wurde Urs Meier geboren?

Urs Meier wurde am 22. Januar 1959 in Zürich geboren. Schon früh kam er zum Fußball, schlug aber nicht den Weg als Profi-Spieler ein – stattdessen entschied er sich für die Schiedsrichterei.

So begann Urs Meiers Karriere

Meier begann 1977 als Schiedsrichter. Über den Amateurbereich arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben. 1991 leitete er sein erstes Spiel in der höchsten Schweizer Liga, 1994 wurde er FIFA-Schiedsrichter.

Damit durfte Meier auch internationale Begegnungen pfeifen. In den folgenden Jahren wurde er regelmäßig bei wichtigen Spielen in europäischen Wettbewerben und bei großen Turnieren eingesetzt.

Welche Spiele machten Urs Meier bekannt?

Urs Meier leitete unter anderem Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 und der WM 2002. Besonders bedeutend war 2002 das WM-Halbfinale zwischen Südkorea und Deutschland. Im selben Jahr pfiff er außerdem das Finale der Champions League.

Auch in der Schweiz wurde seine Arbeit mehrfach gewürdigt. Meier wurde wiederholt zum Schweizer Schiedsrichter des Jahres gewählt und galt in seiner aktiven Zeit als einer der profiliertesten Unparteiischen Europas.

Was passierte bei der EM 2004?

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam Meier im Viertelfinale der Europameisterschaft 2004 zwischen England und Portugal. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit erkannte er ein Tor von Sol Campbell nicht an, weil John Terry den portugiesischen Torhüter Ricardo behindert hatte.

England verlor später im Elfmeterschießen. Danach geriet Meier vor allem in britischen Medien stark unter Druck. Der Vorfall blieb einer der meistdiskutierten Schiedsrichtermomente des Turniers.

Was macht Urs Meier heute?

Ende 2004 beendete Urs Meier seine aktive Schiedsrichterkarriere. Danach blieb er dem Fußball verbunden, unter anderem als Chef der Schweizer Schiedsrichter und als Beobachter für die UEFA.

Von 2005 bis 2018 war Meier regelmäßig als Schiedsrichter-Experte bei Fußballübertragungen des ZDF zu sehen. Heute arbeitet er weiterhin als Fußball-Analyst, Referent und Buchautor. Dabei spricht er häufig über Entscheidungen unter Druck, Fairness und Regelfragen im Fußball.

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