Marijke Amado ist eine niederländische Moderatorin und Entertainerin. In Deutschland wurde sie vor allem durch die "Mini Playback Show" bekannt.
Schon vor diesem Erfolg gehörte Amado über viele Jahre zum deutschen Fernsehen. Ihre Laufbahn begann Ende der 1970er-Jahre bei Rudi Carrell; später prägte sie unter anderem den "WWF-Club" im WDR.
Marijke Amado wurde am 1. Februar 1954 in Tilburg in den Niederlanden geboren. Ihr Geburtsname lautet Maria Henrica Elisabeth Verbraak.
Bevor sie zum Fernsehen kam, absolvierte Amado eine Ausbildung zur Goldschmiedin. Danach arbeitete sie unter anderem als Reiseleiterin und Animateurin – so kam auch ihr Kontakt zu Rudi Carrell zustande.
1978 startete Marijke Amado als Assistentin in Rudi Carrells Sendung "Am laufenden Band". Kurz darauf folgte der nächste wichtige Schritt: Von 1980 bis 1990 moderierte sie den "WWF-Club" im WDR, unter anderem an der Seite von Frank Laufenberg und Jürgen von der Lippe.
Ihre größte Bekanntheit erreichte Marijke Amado mit der "Mini Playback Show" bei RTL: In der Sendung traten Kinder als kleine Versionen bekannter Popstars auf und imitierten deren Auftritte. Amado moderierte das Format von 1990 bis 1998.
Danach blieb sie dem Fernsehen verbunden. Sie moderierte unter anderem "Superfan", "Amado und Antwerpes – Die Talkshow für Genießer", "Blond am Freitag" und "Amado – der Talk". Auch als Gast in Unterhaltungssendungen war sie regelmäßig zu sehen.
Zu Amados späteren Arbeiten gehören Radio- und TV-Auftritte ebenso wie Talk- und Showformate. 2011 war sie in der SWR-Doku-Reihe "Aufgemöbelt – Erstklassig wohnen aus zweiter Hand" zu sehen. Seit 2022 gehört sie außerdem zu "Wir lieben..." im WDR Fernsehen.
2024 moderierte sie gemeinsam mit Aminata Belli und Jeanette Biedermann das Talkformat "Amado, Belli, Biedermann" im Ersten. Außerdem veröffentlichte sie Bücher, darunter "Mr. Bink – Vom Traummann zum Albtraum" und "Frauen in den Medien – Immer schön gelassen bleiben".
Marijke Amado hat einen Sohn. Sie hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, spricht in Interviews aber immer wieder über ihre Erfahrungen in der Medienbranche und über das Älterwerden vor der Kamera.
Neben ihrer Fernseharbeit engagierte sie sich mit der "Water for the World Foundation" für den Zugang zu sauberem Trinkwasser.