Alejandro Amenábar

Lesermeinung
Geboren
31.03.1972 in Santiago, Chile
Alter
49 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Alejandro Amenábar ist ein echter Allrounder im Filmgeschäft: Er arbeitet sowohl als Komponist wie als Drehbuchautor und Regisseur und vereint in Personalunion diese drei Ämter beispielsweise in "Das Meer in mir" (2004). In dem Drama erzählt Amenábar die authentische Geschichte des Spaniers Ramón Sampedro, der durch einen Badeunfall seit 30 Jahren querschnittsgelähmt ist und endlich seinem Leben ein Ende setzen will. Das sensible Thema Sterbehilfe porträtiert Amenábar unheimlich einfühlsam und bewegend und ruft beim Zuschauer eine Gänsehaut hervor. Zu Recht erhielt Amenábar 2005 den wohlverdienten Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Was Amenábar als Regisseur ausmacht, ist seine unheimliche Wandelbarkeit und Vielseitigkeit, die er mit der Wahl seiner Filmplots immer wieder herausstellt.

Bereits als 23-Jähriger lieferte Amenábar sein beeindruckendes Filmdebüt mit dem Psychothriller "Tesis - Faszination des Grauens" (1996) ab, in dem Ana Torrent als junge Filmstudentin erschreckende Abgründe an ihrer Universität aufdeckt. Alte Aufnahmen aus dem Videoarchiv zeigen Morde an mehreren Studentinnen, die Torrent zu weiteren Nachforschungen zum Täter bewegen. Amenábars Filmdebüt wurde mit diversen Preisen gekrönt u.a. gleich zwei Mal mit dem Goya in den Kategorien bestes Drehbuch und bester neuer Regisseur. In dem Psychothriller übernahm Amenábar zudem die Aufgabe des Produzenten. Im darauf folgenden Jahr präsentierte Amenábar seinen Fantasythriller "Open Your Eyes" (1997), in dem die aufstrebende Penélope Cruz (sie spielte übrigens auch im US-Remake "Vanilla Sky", 2001) in der Rolle der schönen Sofía zu sehen ist. Für seine filmische Leistung erhielt Amenábar auf der Berlinale 1997 daraufhin den Ehrenpreis.

Dem spannungsgeladenen Genre blieb Amenábar auch in den kommenden Jahren treu. 1999 entstand unter der Regie seines Freundes Mateo Gil auch der Thriller "Bruderschaft des Todes" mit Eduardo Noriega und Jordi Mollà in den Hauptrollen, für den Amenábar die Filmmusik komponierte. Außerdem hat er einen Kurzauftritt als Barbesucher. Bei dem Horrorthriller "The Others" (2001) ging Amenábar wieder in Personalunion ans Werk und war sowohl für Musik, Drehbuch und Regie verantwortlich. Mit seinem Freund Gil verfasste Amenábar häufig Drehbücher. So entstanden erfolgreiche Filmproduktionen wie "Tesis - Faszination des Grauens", "Open your Eyes", "Bruderschaft des Todes" und "Agora - Die Säulen des Himmels" (2009).

Weitere Werke von und mit Alejandro Amenábar: "Himenóptero" (Kurzfilm 1992), "Al lado del Atlas" (1994), "Luna" (Kurzfilm 1995), "Cómo se hizo 'Tesis'" (Dokumentation 1996), "Allanamiento de morada" (Kurzfilm 1998), "La lengua de las mariposas" (1999), "El soñador" (Kurzfilm 2004), "Un viaje mar adentro" (Dokumentation 2005), "Películas para no dormir: Regreso a Moira" (2006), "Spanish Movie" (2009), "El mal ajeno" (2010).

Foto: Tobis

Filme mit Alejandro Amenábar

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