Na endlich, die letzte Zigarette! Javier Bardem
brilliert als Querschnittsgelähmter

Das Meer in mir

KINOSTART: 10.03.2005 • Drama • Spanien, Frankreich, Italien (2004) • 126 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Mar adentro
Produktionsdatum
2004
Produktionsland
Spanien, Frankreich, Italien
Budget
12.806.000 USD
Einspielergebnis
38.535.221 USD
Laufzeit
126 Minuten

Durch einen Badeunfall querschnittsgelähmt, kennt der Spanier Ramón Sampedro seit 30 Jahren nur ein Ziel: er will endlich sterben dürfen. Während ihn seine Schwägerin pflegt, nimmt sich eine Anwältin des Falles an. Doch auch eine Fabrikarbeiterin aus dem Nachbarort glaubt, sich um Ramón kümmern zu müssen. Als Ramóns Klage vor Gericht keinen Erfolg hat, muss eine der drei Frauen ihm beim Sterben helfen...

Alejandro Amenábar gehört zu jenen Regisseuren, die mit jedem neuen Film überraschen. Nach seinem Snuff-Thriller "Tesis - Faszination des Grauens", dem skurrilen "Open Your Eyes" und dem Geister-Knüller "The Others" überzeugt er hier mit einem mitreißenden und grandios - weil ungemein einfühlsam - gespielten Drama, das zu Recht den Oscar als bester nichtenglischsprachiger Film erhielt. Co-Drehbuchautor war wiederum Filmemacher Mateo Gil ("Bruderschaft des Todes"), mit dem Amenébar bereits bei "Open Your Eyes" zusammengearbeitet hat. Die kontroverse Geschichte orientiert sich relativ genau an den Aufzeichnungen des echten querschnittsgelähmten Spaniers Ramón Sampedro, der seinen Freitod von einer Videokamera aufzeichnen ließ. Darauf sah man nur eine Hand, die ihm das Gift reichte. Danach meldeten sich zwölf seiner Freunde und nahmen jeweils die Schuld auf sich, doch wegen mangelnder Beweise wurde nie jemand verurteilt.

Foto: Tobis

Darsteller
Belén Rueda
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Inbegriff des spanischen Macho: Javier Bardem
Javier Bardem
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