Die Filmstudentin Angela Marquez entdeckt im Videoarchiv der Universität Aufnahmen von Morden an Studentinnen. Ebenso verstört wie neugierig sucht sie nach Spuren, unterstützt von dem zynischen Splatterfilm-Fan Chema. Bald verdächtigen sie den Studenten Bosco und den mysteriösen Professor Castro. Als Angela der grausamen Wahrheit näher kommt, gerät sie selbst ins Fadenkreuz des Killers...

Dem bei Entstehung des Films erst 23-jährigen Alejandro Amenábar gelang ein Aufsehen erregender Debütfilm, der die Wechselwirkung von Gewalt in den Medien und Voyeurismus reflektiert. Dabei illustrierte er die Angst und Faszination medialer Gewalt im Stil eines raffinierten Genre-Thrillers und holte sich Anleihen von großen Regisseuren wie Alfred Hitchcock, Brian De Palma und Michelangelo Antonioni. Der Film wurde mit diversen Preisen gekrönt und galt 1996 auf der Berlinale als Insider-Tipp.

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