"Eine Wingwoman verliebt sich nicht": Kritik zur ZDF-Liebeskomödie mit Chiara Schoras
Wenn es um Liebe und Beziehungen geht, dann hat Caro Sander (Chiara Schoras) alles im Griff – zumindest, solange es um andere geht. Als professionelle Wingwoman steht sie ihren Klientinnen und Klienten auf der Suche nach romantischem Glück mit Rat und Tat zur Seite. Für sie selbst, beteuert Caro, ist die große Liebe nach ihrer gescheiterten Ehe "kein Thema mehr". Aber ganz stimmt das nicht: Jeden Morgen trifft sie auf den attraktiven Marc (Tom Beck), bei dem sie nicht anders kann, als ihn aus der Ferne anzuhimmeln. Und ausgerechnet mit ihm geht Caros neueste Klientin, die forsche und etwas exzentrische Starpianistin Anya Urbanski (Sarah Bauerett) in "Eine Wingwoman verliebt sich nicht" (ab Freitag, 21. August, in der Mediathek) auf ein Date – und dann noch eins. Es ist der erste neue ZDF-Herzkino-Film nach der langen Sommerpause.
Dabei scheint Anya zunächst eher wie ein hoffnungsloser Fall zu sein: Ihre bisherigen Dating-Versuche sind "an den Männern" gescheitert, erklärt sie, nachdem sie plötzlich und ohne Termin in Caros Büro auftaucht. Doch Caro merkt schnell, dass hinter der taffen und manchmal unfreundlichen Fassade viel mehr steckt. Aber muss ausgerechnet Marc ihr neuer Partner werden? Caro will beinahe hinschmeißen, denn inzwischen hat sie festgestellt: Der Musiklehrer sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch richtig sympathisch. Aber sie bleibt dran: "Ein Profi verliebt sich nicht!" Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wie Caro dann doch lernen muss.
"Eine Wingwoman verliebt sich nicht": Caro zwischen Job und Gefühlen
Indes läuft es auch privat drunter und drüber: Caros 17-jährige Tochter Francesca (Joone Dankou) will die Schule abbrechen. Ihr Vater und Caros Ex-Mann Gianluca (Beniamino Brogi) nimmt diese Entscheidung viel zu gelassen hin, regt sich die Wingwoman auf: "Du kannst nicht immer der lustige Papa sein!" Gianluca scheint jedoch etwas ganz anderes im Kopf zu haben: Er will Caro scheinbar zurückgewinnen.
ZDF-Herzkino mit Chiara Schoras und Sarah Bauerett
Drehbuchautorin Oliwia Strazewski ("Another Monday") und Regisseur Wolfgang Eißler ("Die kluge Bauerntochter", "Mit Herz und Holly: Kleine Wunder") erzählen im neuen ZDF-Herzkinofilm nicht nur von der Chance auf die (zweite) Liebe, sondern auch in vielen kleinen Momenten eine berührende Geschichte von Akzeptanz und Selbstliebe. "Außer der Musik bin ich nichts. Meine Mutter hat das ständig gesagt", gesteht Anya ihrer Wingwoman irgendwann. Genau da setzt Caro an und so lernt Anya langsam, dass sie nicht nur die unantastbare Starpianistin ist.
Chiara Schoras spielt die liebevolle Wingwoman mit Herzlichkeit und Charme und auch Sarah Bauerett macht ihre Sache als schroffe und doch verletzliche Anya gut. Der weitere Cast, darunter "Alarm für Cobra 11"-Star Tom Beck, überzeugt ebenfalls.
Eine Wingwoman verliebt sich nicht – So. 30.08. – ZDF: 20.15 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH