Sanatoriumsbegegnung

"Formen moderner Erschöpfung": Kritik zum Dokumentarfilm im ZDF

01.11.2026, 06.30 Uhr
Das "kleine Fernsehspiel" auf ZDF zeigt die berührende Begegnung von Henri und Nina im traditionsreichen Sanatorium im Harz. Ein dokumentarischer Spielfilm von Sascha Hilpert.

"Kaum gegrübelt, dafür ausgiebig ein Pferd gestreichelt", resümiert Henri (Rafael Stachowiak), während er an die Decke starrt. Es war für ihn "ein guter Tag" im Sanatorium. Ob die nächsten Tage auch gut werden? Auf jeden Fall werden sie interessant: Henri trifft auf Mitpatientin Nina (Birgit Unterweger) – zwei müde und einsame Menschen auf der Suche nach sich selbst, zwei verlorene Seelen, die sich in "Formen moderner Erschöpfung" näherkommen. Das ZDF zeigt den Film zu nächtlicher Stunde als "kleines Fernsehspiel" erstmals im TV.

ZDF
Formen moderner Erschöpfung
Drama • 03.11.2026 • 00:15 Uhr

Sascha Hilpert machte sich zuletzt als Co-Regisseur der Dokumentation "Sportsfreund Lötzsch" über DDR-Radsportler Wolfgang Lötzsch einen Namen und schrieb in der Vergangenheit zahlreiche Beiträge für TV-Kultursendungen. Mit "Formen moderner Erschöpfung" präsentiert er nun im ZDF-Programm (und vorab in der Mediathek) seinen ersten eigenen Film, ein "dokumentarischer Spielfilm", der jenseits der Begegnung von Henri und Nina immer wieder in die Geschichte und Gegenwart des 1900 gegründeten Sanatoriums Barner im Harz eintaucht. In der letzten verbliebenen Einrichtung dieser Art kommen teilweise immer noch die gleichen Behandlungsmethoden zum Einsatz wie vor über 100 Jahren. Die Patienten und ihre Krankheitsbilder haben sich im Lauf der Zeit allerdings stark gewandelt.

Formen moderner Erschöpfung – Mo. 02.11. – ZDF: 00.15 Uhr

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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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