Alltagsheldin

"Ohne Busführerschein wär's, als würde man mir mein Leben nehmen": Alle Infos zur BR-Doku

14.09.2026, 06.55 Uhr
Helga Stuckenberger, 85 Jahre alt, ist eine der ersten Frauen mit Busführerschein. Sie bewegt nicht nur Schulkinder, sondern auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Mit dem Porträt der 85-jährigen Helga Stuckenberger kehrt die "Lebenslinien"-Reihe des BR wieder einmal zu ihrer angestammten Aufgabe zurück, eher unbekannte Helden und Heldinnen des Alltags zu porträtieren. Stuckenberger fährt mit ihrem Bus seit vielen Jahrzehnten nicht nur Schulkinder aus Frontenhausen bei Dingolfing zur Schule, sie kümmert sich ganz besonders auch um behinderte Menschen, die sie bei Einkäufen oder Pilgerreisen an die Zielorte bringt. Früh schon engagierte sie sich an führender Stelle beim Roten Kreuz. So baute sie denn auch ihren Bus eigens mit einer Hebebühne für Rollstuhlfahrer um.

BR
Ohne Busführerschein wär’s, als würde man mir mein Leben nehmen."
Doku • 14.09.2026 • 22:00 Uhr

Helga Stuckenberger und ihre Leidenschaft fürs Busfahren

"Ohne Busführerschein wär's, als würde man mir mein Leben nehmen", so sagt sie. Als eine der ersten Frauen machte sie mit 31 Jahren den Busführerschein und stieg in den elterlichen Fuhrbetrieb ein. "Es war immer mein Wunsch, Busfahrer zu werden", sagt sie mit ihrem bairischen Erzähltalent, "aber mei' Mutter war strikt dagegen." Die Schulkinder kennt sie alle mit Namen: "Des G'schrei im Schulbus, des g'fallt mir. Da rührt si' wenigstens was." An ihrer Fahrleidenschaft konnte sie weder ein tödlicher Unfall hindern, in den sie schuldlos verwickelt wurde, noch hielten sie der Tod ihres Sohnes und die jahrelange Pflege ihres dementen Mannes davon ab. – Das Porträt von Birgit Eckelt ist einer Frau von ungebrochenem Lebensmut gewidmet.

"Ohne Busführerschein wär's, als würde man mir mein Leben nehmen." – Mo. 14.09. – BR: 22.00 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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