"Terra X: Weltstädte – Rom": Kritik zur ZDF-Doku mit Leon Windscheid
Kolosseum, Petersdom und Trevibrunnen sind Pflicht. Doch die Ewige Stadt muss sich längst eines ansteigenden Massentourismus erwehren. 22 Millionen Touristen besuchten 2025 die Stadt. Teure Mieten und der touristische Massenansturm vergällen den Einheimischen die Metropole zwischen den sieben Hügeln. "Terra X"-Reporter und Psychologe Leon Windscheid will in der neuen "Weltstädte"-Ausgabe wissen: Wie kommen die Einheimischen mit ihrem Jahrtausende alten Erbe zurecht? Und er stellt fest: "In kaum einer anderen Stadt gehen die Bewohner so selbstverständlich und zugleich so stolz mit ihren antiken Baudenkmälern um wie in Rom."
Gelingt es den Römern, mal abgesehen von den neuerdings für Baudenkmäler wie den Trevibrunnen erhobenen Eintrittspreisen, ihr Weltstadt-Image zu erhalten, oder bröckelt der Charme der Stadt genauso wie ihre Baudenkmäler mit dem Kultstatus der Ewigkeit? Windscheid trifft auf seiner Reise Menschen, die ihm zeigen, was das Leben in Rom so einzigartig und lebenswert macht. Archäologen, Restauratoren und Restauratorinnen erkunden mit ihm die Geheimnisse der Stadt. Der eloquente Papst- und Vatikankenner Andeas Englisch darf da nicht fehlen.
Terra X: Weltstädte – Rom – So. 13.09. – ZDF: 19.30 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH