Prohibition - Eine amerikanische Erfahrung (2011)

Prohibition - Eine amerikanische Erfahrung

SERIE • 1 Staffel • Dokumentationen, Historisch, Krimi • Vereinigte Staaten von Amerika • 2011
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Prohibition - Eine amerikanische Erfahrung (2011)

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Inhaltsbeschreibung

Zwischen 1920 und 1933 herrscht in den gesamten USA ein Verbot der Herstellung, des Transports und des Verkaufs von Alkohol und alkoholhaltigen Getränken für den menschlichen Konsum. Im Verlauf dieser 13 Jahre wenden sich Millionen von Amerikanern gegen die moralisierende Gesinnung, die hinter diesem Verbot steht, und versuchen, es auf vielfältige Weise zu umgehen. Dieser Teil der Dokumentationsreihe erzählt, wie der 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der seinerzeit das absolute Alkoholverbot regelte, zustande gekommen ist.

Originaltitel
Prohibition
Produktionsland
Vereinigte Staaten von Amerika
Originalsprache
Englisch
Regie
Lynn Novick, Ken Burns
FSK
12
Untertitel
Nein
Besetzung
Peter Coyote, Daniel Okrent, Pete Hamill, Noah Feldman, Adam Arkin, Philip Bosco, Patricia Clarkson, Kevin Conway, Blythe Danner, Paul Giamatti, Tom Hanks, Jeremy Irons, Samuel L. Jackson, John Lithgow, Josh Lucas, Amy Madigan, Carolyn McCormick, Oliver Platt, Campbell Scott, Frances Sternhagen, Joanne Tucker, Sam Waterston

Episodenguide

1. Eine Nation von Säufern (5 Episoden • 2011)
Zwischen 1920 und 1933 herrscht in den gesamten USA ein Verbot der Herstellung, des Transports und des Verkaufs von Alkohol und alkoholhaltigen Getränken für den menschlichen Konsum. Im Verlauf dieser 13 Jahre wenden sich Millionen von Amerikanern gegen die moralisierende Gesinnung, die hinter diesem Verbot steht, und versuchen, es auf vielfältige Weise zu umgehen.
01
Eine Nation von Säufern
Dieser Teil der Dokumentationsreihe erzählt, wie der 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der seinerzeit das absolute Alkoholverbot regelte, zustande gekommen ist.
02
Gesetzesspötter
Die zweite Folge der fünfteiligen Dokumentationsreihe beschäftigt sich mit den Problemen der Durchsetzung dieses Gesetzes, das Millionen anständiger Amerikaner über Nacht zu Gesetzesbrechern macht. Während schlecht bezahlte Prohibitionsagenten versuchen, das Verbot durchzusetzen, nutzen andere das Gesetz für ihre eigenen Zwecke.
03
Mord und Todschlag
Im Verlauf der 20er Jahre zeigt sich, dass Alkohol trotz der Prohibition in den USA weiterhin stark gefragt ist. Die dritte Folge der fünfteiligen Dokumentationsreihe zeigt, wie die illegale Herstellung und der gesetzeswidrige Verkauf immer mehr in die Hände der organisierten Kriminalität geraten.
04
Episode 4
Obwohl der Alkoholverkauf in den USA illegal ist, boomt der Markt. Und angesichts einer nie zuvor dagewesenen Gewinnsträhne an der Wall Street Mitte der 20er Jahre glauben viele Amerikaner, dass die guten Zeiten ewig so weitergehen werden. Schriftsteller wie F. Scott Fitzgerald beschreiben ihre vergnügungssüchtigen Landsleute der Jazz-Ära. Die Kolumnistin des New Yorker, Lois Long, fesselt das Publikum mit geistreichen Beschreibungen einer (be)rauschenden Vielfalt von New Yorker Bars und Kneipen, in denen buchstäblich alles zu haben ist. Doch hinter der glamourösen Kulisse spielen sich gewaltsame Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft im Alkoholschmuggel ab. In Chicago übernimmt Al Capone mit seiner Gang die Macht. Es kommt zu „Bierkriegen“ mit rivalisierenden Banden, die in den Straßen der Stadt ausgetragen werden. Die erstarkende Zeitungsbranche heizt mit Sensationsschlagzeilen und Fotos von Mordszenen die Stimmung an, während Al Capone Pressekonferenzen abhält und Autogramme gibt. Immer mehr Amerikaner beginnen nun, die Prohibition für einen schrecklichen Fehler zu halten, und sinnen auf Veränderung. 1928 kritisiert Al Smith, Gouverneur von New York und Präsidentschaftskandidat, öffentlich die Prohibition. Doch er wird wegen seines katholischen Glaubens und seiner Sympathie für Alkohol verunglimpft. Seine Gegner machen ihn zum Symbol all des Übels, das die Städte und die dort lebenden, dem Alkohol zugetanen Einwanderer verkörpern. Der Republikaner Herbert Hoover, dem man den Wirtschaftsboom zu verdanken glaubt, gewinnt in einem Erdrutschsieg erneut die Wahl zum Präsidenten. Er ruft eher vorsichtig zur Untersuchung der Probleme bei der Durchsetzung der Prohibition auf. Zunehmend aber verschaffen sich im gesamten Land Männer und Frauen Gehör, die meinen, dass nur eine Aufhebung des 18. Zusatzartikels zur Verfassung der Eskalierung von Verbrechen, Korruption und Scheinheiligkeit ein Ende bereiten könnte.
05
Episode 5
Ende der 20er Jahre wird die Prohibition in Medien und Alltagskultur der USA verspottet und ignoriert. Hollywood und die Unterhaltungsmusikindustrie verherrlichen den Genuss von Alkohol und die sexuelle Freizügigkeit. Mütter, die sich einst für das Frauenwahlrecht engagierten, sind jetzt entsetzt über das lasterhafte Verhalten ihrer Töchter, die den bis dahin geltenden Konventionen in puncto Sex freimütig den Rücken kehren. Nahezu ein Jahrhundert zuvor hatten sie große Hoffnungen in die Prohibition gesetzt und geglaubt, sie würde ihren Kindern ein Land mit mehr Sicherheit garantieren. Nun jedoch befürchten viele Amerikanerinnen, dass das „noble Experiment“ gescheitert ist. Pauline Sabin, eine prominente, wohlhabende, langjährige Unterstützerin der Republikaner, tritt aus der Partei aus und prangert die Prohibition öffentlich an, die Nation in „Abstinenzler, Trinker und Scheinheilige“ geteilt zu haben. Sie widerlegt die Vorstellung, alle Frauen stünden hinter der Prohibition, und verkündet, das Gesetz selbst sei die größte Bedrohung für die Familie.