Da der Steuerprüfer Marc in der französischen Provinz gerade den letzten Zug nach Paris verpasst hat, streift er auf der Suche nach einem Hotel durch den Ort. Dabei trifft er auf die irgendwie traurig wirkende Sylvie, mit der er sich prompt fabelhaft versteht. Sie verabreden sich auf ein Wiedersehen in der Hauptstadt.

Doch Marc kommt zu spät zur Verabredung und damit scheint ein Wiedersehen nicht möglich. Etwas Zeit später lernt dann Marc Sophie kennen und verliebt sich in sie. Die beiden heiraten überstürzt. Erst später stellt Marc fest, dass Sophie die Schwester von Sylvie ist und wird fortan von einer inneren Zerrissenheit geplagt ...

Handlung plätschert vor sich hin

Eine leichte oder eine hochtragische ménage à trois hätte es werden können, doch Regisseur Benoît Jacquot ist weder François Truffaut oder Eric Rohmer noch Claude Sautet. So hat man hier trotz der namhaften Besetzung weder den Eindruck, starken Gefühlen beizuwohnen, noch eine dramaturgisch packende Geschichte präsentiert zu bekommen.

Die Handlung plätschert vor sich hin, vermag nicht die Charaktere zu verdichten oder glaubhafte Liebesgefühle zu vermitteln. Vieles geht in langweiligen Alltäglichkeiten unter, die öde anzusehen sind, weil die Szenen schlicht schlecht geschnitten und montiert wurden.

Sehen Sie hier den Trailer zu "3 Herzen":