Filmregisseur Guido Anselmi gerät in eine berufliche und private Krise, aus der ihn weder neue Filmprojekte noch die Frauen in seinem Leben befreien können. Unter dem Druck seines Produzenten plant er halbherzig seinen nächsten Film, während er sich gleichzeitig zu seiner intelligenten Frau Luisa, seiner sinnlichen Geliebten Carla und der schönen jungen Schauspielerin Claudia hingezogen fühlt, die ihm jedoch alle drei die Suche nach dem Sinn des Lebens nicht abnehmen können. Er hat sich zu einer Kur in ein Thermalbad zurückgezogen und seine Erinnerungen, Träume, Ansichten und Gedanken über Kunst, Film, Frauen usw. lassen ein vielschichtiges und amüsantes, weil oft absurdes Porträt entstehen.

Der Titel ist autobiografisch: Bis dahin hatte Fellini acht Langfilme und eine Episode zu "Boccaccio 70" gedreht - also achteinhalb Werke. Darüber hinaus hat der Titel auch noch eine weitere Entstehungsgeschichte: In Fellinis Schreibmappe, in der er erotische Frauen-Skizzen aufbewahrte, fand er die Ziffer auf ein Stückchen Papier gekritzelt. Außerdem ist die Geschichte ein Ergebnis von Fellinis Einfällen und Überlegungen nach einem Aufenthalt im Thermalbad Chianciano (wie der seines Protagonisten). Ein meisterhaft durchdachter, introvertierter Film über die Schwierigkeiten des Filmgeschäfts.

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