Und wieder einmal trifft sich ein Kreis langjähriger Freunde zum gemeinsamen Geburtstagsdinner bei Marie-Laurence, genannt ML. Die Schwester ist sauer, dass ML den Vater eingeladen hat, mit dem sie eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte. Die Freunde diskutieren über das Leben, teilen ihre Sorgen mit, reden über Ängste und Nöte, bleiben dabei aber stets an der Oberfläche. Erst auf dem Heimweg lästern die Paare über die anderen Gäste ab – ein ganz gewöhnlicher Abend unter Freunden eben. Und ein Jahr später steht das gleiche Theater an ...

Zunächst von den Zeitsprüngen irritiert, erwartet den Betrachter ein ernster Spaß mit ganz normalen Menschen und deren allzu menschlichen Neurosen. Die Komik mit der hier die Autorin und Regisseurin Danièle Thompson aufwartet erinnert über weite Strecken an Woody Allen, besitzt dann aber auch den Charme von Erfolgskomödien wie "Willkommen bei den Sch'tis" (nicht nur wegen Dany Boon). Ungemein witzig und wortgewandt geht es in diesem lockeren Spaß aus Frankreich zu. Starke Darsteller und ein gelungenes Drehbuch zwischen Tragik und Komik sorgen für optimale Unterhaltung.

Foto: Prokino