Bauer Ander kennt in der abgeschieden Provinz des Baskenlandes nur eines: Arbeit. Er bewirtschaftet mit seiner Schwester und seiner alten Mutter den Hof oder verdient sich ein Zubrot in der nahen Fahrradfabrik. Weil die Schwester demnächst heiraten und damit auch den Hof verlassen wird, muss sich Ander notgedrungen allein um die Mutter kümmern. Dann allerdings bricht er sich ein Bein und muss zwei Monate lang einen Gipsverband tragen. Deswegen wird der peruanische Immigrant José wird als Aushilfe eingestellt. Auf der Hochzeitsfeier der Schwester kommt es schließlich zwischen den Männern zu heftigem Sex. Trotz anfänglicher Irritation wird Ander klar, dass er José liebt ...

Mit über zwei Stunden ist dieser ungewöhnliche Heimatfilm zu einem etwas langen Traktat über Land und Leute des Tales von Arratia an der Biskaya geworden. Neben den Hauptdarstellern wurden ausschließlich lokale Laiendarsteller engagiert. Das merkt man leider dem ambitionierten Werk auch an. Interessant: Auch die jazzige Musik wurde von örtlichen Musikern komponiert und gespielt.

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