Arne kommt als Pflegekind in die Familie zu einem alten Freund seines Vaters. Er hofft, bei Harald, dessen Frau Elsa und deren Kindern Hans, Wiebke und Lars Nähe und Geborgenheit zu finden. Aber es fällt ihm schwer, sich zu integrieren - sein Vertrauen in die Gemeinschaft ist durch sein großes Unglück erschüttert worden. Zu Wiebke allerdings fühlt er sich hingezogen, obwohl sie sich immer wieder von ihm distanziert. Nachdem Arne durch eine Ungeschicktheit das Segelboot, das die Jugendlichen zusammen restauriert hatten, beim Stapellauf zerschellen lässt und er nach einem gemeinsamen Diebeszug vermeintlich zum Verräter wird, kommt es zum Bruch mit Wiebke und ihren Brüdern. Auch Harald ist tief enttäuscht von seinem Pflegesohn. Für Arne eine ausweglose Situation ...

Nach dem 1999 erschienenen, gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz gelang Regisseur Thorsten Schmidt eine kongeniale Verfilmung mit bemerkenswerten schauspielerischen Leistungen – auch von den Jugendlichen. Für Publikumsliebling Jan Fedder ist dies nach "Der Mann im Strom", "Das Feuerschiff" und "Die Auflehnung" bereits die vierte Lenz-Verfilmung, in der er die männliche Hauptrolle übernahm. Die Drehbuch-Adaption stammt wie in den drei vorherigen Lenz-Verfilmungen wieder von Lothar Kurzawa.

Foto: NDR/Hannes Hubach