Gerade aus dem Gefängnis entlassen - Andreas Baader saß wegen Autodiebstahls und Fahrens ohne Führerschein - legt er zusammen mit seiner großen Liebe, der Pastorentochter Gudrun Ensslin, Brände in zwei Frankfurter Kaufhäusern. Danach flieht Baader nach Paris und gründet mit Ulrike Meinhof die Baader-Meinhof-Bande, aus der später die Rote Armee Fraktion werden sollte. In Kurt Krone, dem damligen Chef des Bundeskriminalamtes, findet Baader einen harten Gegner...

Dies ist kein Spielfilm, der an einer Aufklärung jüngerer deutscher Geschichte interessiert ist. In diesem mitunter recht rüden Mix aus Fakten und Fiktion von Christopher Roth ("Candy") geht es viel eher um die Geschichte einer Räuberpistole. Die historischen Begebenheiten und die Geburt des politischen Widerstandes gegen das demokratische Establishment kommen zu kurz. So funktioniert dieser Film nicht als ernsthafte Biografie über Baader, als Krimi-Drama aber durchaus.