Der inzwischen von Wendy getrennt lebende Xavier fällt aus allen Wolken, als er erfährt, dass seine Ex mit den beiden gemeinsamen Kindern nach New York zieht. Um dennoch den Kindern nahe zu sein, sieht Xavier nur eine Möglichkeit: Auch er muss in den Big Apple, zumal man als Autor überall arbeiten kann. Nach einigen Turbulenzen hinsichtlich Wohnungssuche und Aufenthaltsgenehmigung landet er bei der lesbischen Ex-WG-Mitbewohnerin Isabelle. Um ihr und ihrer Lebenspartnerin Ju den Kinderwunsch zu erfüllen, stimmt er zu, den Samenspender zu geben. Als Xavier dann auch noch seine alte Liebe Martine zufällig über den Weg läuft, gerät sein Leben erneut aus den Fugen ...

Nach "L' auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr" und "L' auberge espagnole - Wiedersehen in St. Petersburg" liefert Cédric Klapisch mit "Beziehungsweise New York" den dritten Film seiner "L' auberge espagnole"-Trilogie. Gekonnt liefert er weitere Facetten seiner gealterten Protagonisten und deren unterschiedlicher Lebenssituationen. Dank der sympathischen Figuren verzeiht man auch die ein oder andere arg konstruierte Wendung. So bietet auch diese Fortschreibung charmante wie angenehm leichte Unterhaltung, die ab und an jedoch eindeutig zu lang geraten ist.



Foto: Studiocanal