Mitte des 14. Jahrhunderts wütet in ganz Europa die Pest. Während in bestimmten Landstrichen die ganze Bevölkerung dahin gerafft wird, suchen die Überlebenden ihr Heil im Aberglauben. Die Kirche verliert so mehr und mehr an Einfluss. Um das Gerücht um ein Dorf, dass komplett von der Pest gemieden wurde, zu tilgen, soll Ritter Ulric eben jenes Dorf aufsuchen und feststellen, ob dort tatsächlich satanische Rituale abgehalten werden. Als Ulric mit seinem Söldnertrupp das Dorf erreicht, ist er zunächst von dem sich dort bietenden Idyll überrascht, erkennt aber schnell viele Anzeichen, dass hier das Böse wirkt ...

Was in der Tat eine finstere Mär über eine dunkle Epoche hätte werden können, verliert sich leider in vielen inszenatorischen Unzulänglichkeiten (wenn etwa die Liebste gebeten wird, die Flucht zu ergreifen und das Pferd schon gesattelt bereit steht usw.). Dadurch wird man permanent aus der Geschichte gerissen bzw. kommt erst gar nicht hinein. Regisseur Chris Smith hatte schon mit "Creep" und "Severance" bewiesen, dass er kaum Spannung inszenieren kann, dies gelingt ihm auch bei diesem historischen Spektakel nicht. Obwohl manche Bilder durchaus gut aussehen und die Darsteller ihr Bestes versuchen, ist diese Kirchenkritik lediglich eine öde Nummer mit ein paar guten Bildchen.



Foto: Wild Bunch (Central)