Der junge Maler Quentin Collins ist recht stolz, als er seine hübsche Frau Tracy zum ersten Mal nach Collinswood bringt. Der alte Herrensitz stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und atmet in allen Räumen den Geist der Vergangenheit. Unter den Bildern seiner Vorfahren fasziniert Quentin vor allem ein Gemälde, das Charles Collins vor langer Zeit malte. Es stellt Angelique Collins dar; die verführerische Schöne wurde im Jahre 1810 im Park von Collinswood von fanatischen Gläubigen aufgehängt, weil diese sie für eine Hexe hielten. Sie und ihr Schwager Charles Collins liebten sich leidenschaftlich. Schon in der ersten Nacht auf dem Schloss hat sein Nachfahr Quentin Collins einen beklemmenden Traum, der ihn in die Vergangenheit zurückführt. Fortan verfolgt seine junge Frau mit wachsender Angst, dass er sich auf unheimliche Weise verändert. Mehr und mehr scheint sich der Geist der schönen Toten zwischen sie und Quentin zu drängen und ihn bald so zu beherrschen, dass er Tracy sogar zu töten versucht...

Regisseur Dan Curtis (1927-2006) drehte dieses Genrewerk als direkten Nachfolger seines Horrorfilms "Schloss der Vampire" (1970). Auch später kehrte Curtis immer wieder ins Horror-Genre zurück, so drehte er etwa 1973 eine "Dracula"-Variante mit Jack Palance. Sein wohl bestes Werk entstand jedoch 1976 mit "Landhaus der toten Seelen".

Foto: Warner