Nach dem Tod der Mutter fährt der Hamburger Architekt Georg Winter mit seiner Frau und den zwei erwachsenen Kinder in seine einstige Heimat in den Tiroler Bergen. Eigentlich eher ein Pflichttermin, den Georg möglichst schnell hinter sich bringen will. Dann begegnet er seiner Ex-Freundin und dem gemeinsamen Sohn. Georg wird mit der größten Lüge seines Lebens konfrontiert ...

Was vor allem wegen der guten Besetzung ein durchaus packendes Familiendrama hätte werden können, entpuppt sich als dilettantischer Versuch eines Regiedebüts, das lediglich offenbart, dass die Regisseurin noch sehr viel lernen muss. Nichts will hier zusammenpassen: schlechte Erzählstruktur, schlampige Umschnitte (mal viel, mal wenig Schnee), ein nicht nachvollziehbarer und deshalb hanebüchener Unfall usw. Da will man eigentlich nur eines: schnell das Kino verlassen.

Foto: Reverse Angle (Neue Visionen)