Als das Polizisten-Paar Rita Bluhm und Martin Sabarski an einer Tankstelle eintrifft, können sie dem Tankwart nicht mehr helfen. Zwei kürzlich aus der Haft Entflohene haben ihn getötet und die Kasse mitgehen lassen. Während einer der Täter fliehen kann, trifft ein Schuss aus Martins Dienstpistole den Mittäter, Quendrin Osmani. Die Folge der Schuss-Verletzung: Tetraplegie, eine irreparable Rückenmarksschädigung, die schlimmste Form der Querschnittslähmung. Osmani kann nur noch seinen Kopf bewegen. Gegen den erfahrenen Martin ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Der jedoch beteuert seine Unschuld. Angeblich sei Osmani "in den Warnschuss gelaufen". Er, Martin, habe völlig korrekt gehandelt. Seine Kollegin könne das bezeugen. Doch Rita hat es anders gesehen...

Ein "Schuss" verändert hier die überschaubare Welt der beiden Protagonisten: Plötzlich ist ein Abgrund dort, wo einen Augenblick zuvor noch fester, vertrauter Boden war. Aus diesem Motiv bastelte der Österreicher Nikolaus Leytner einen packenden TV-Film mit hervorragender Besetzung.