Wolfhart Perl, ein Mann um die 60, ein bekannter Journalist, verheiratet, zwei Kinder, verliebt sich unerwartet, unbeabsichtigt in eine junge Frau. Seine Frau will die Trennung. Er zieht in die Nähe seiner Freundin, ist glücklich bei ihr, will Abstand zu seinem früheren Leben. Sie aber will ausgehen, gesehen werden. Er spürt die Blicke seiner Kollegen und Bekannten, fühlt, dass er und seine Freundin ein eher belächeltes Paar abgeben. Seine Kinder brechen den Kontakt ab, er wird geschieden. Einladungen werden seltener, und zurück bleibt eine große Einsamkeit.

Soll er es wagen oder nicht? Wolf Perl setzt alles auf seine neue Liebe Verena – und scheitert. Denn die Gesellschaft übt Druck aus. Folge: seine Beziehung zu der jungen Frau zerbricht. Irrungen, Wirrungen Ende des 20. Jahrhunderts. Früher durften Arm und Reich nicht zueinanderkommen, heute ist das Liebesverhältnis zwischen Jung und Alt verpönt.