Marmeladenfabrikant Theodor Hagemann hat keinen Sinn fürs Geschäft. Als Sponsor verkannter Künstler verschleudert er ein Vermögen. Seine strenge Gattin und Geschäftsführerin Rosa hat deswegen schon einen Psychiater konsultiert, zwecklos. Rosa kontrolliert nun die Finanzen mit eiserner Hand, und als Theo wieder einmal einer verschuldeten Sängerin großzügig aus der Patsche hilft, ist er endgültig pleite. Durch die Vermittlung eines guten Freundes erhält Theo einen "geheimen" Job in einem Nobelhotel. Als Zimmerkellner im Nachtdienst zerschlägt er fast das gesamte Geschirr - doch mit seiner anarchischen Destruktivität stößt der müde Theodor überraschend in eine Marktlücke ...

Das gleichnamige Bühnenstück von Max Ferner wurde bereits vielfach fürs Fernsehen und Kino adaptiert. In dieser Variante von Vielfilmer Géza von Cziffra, mit seinen Komödien und Revuefilmen eine der prägenden Figuren des deutschen Nachkriegskinos, war Heinz Erhardt in seiner ersten Leinwandhauptrolle überhaupt zu bewundern. Erstmals war ein Film perfekt auf ihn zugeschnitten und lebt vor allem von seinen unnachahmlichen Kalauern, Zungenbrechern und Nonsensversen.

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