Designerin Clelia kehrt in ihre Heimatstadt Turin zurück, um dort einen Modesalon zu eröffnen. In ihrem Hotel rettet sie die nach einem Selbstmordversuch bewusstlose Rosetta, und lernt später auch deren Freundin Momina kennen, die Clelia eine Reihe gut situierter Frauen vorstellt. Während sie den Aufbau ihres Salons überwacht, stürzt sie sich in eine Affäre mit Carlo - doch als die Arbeiten am Salon beendet sind, sind das auch ihre neu gewonnenen Freundschaften ...

Nach dem Kurzroman "Tra donne sole" des Turiner Schriftstellers Cesare Pavese (1908-1950) inszenierte Michelangelo Antonioni, einer der bedeutendsten Regisseure des italienischen Films, dieses mit dem Silbernen Bären von Venedig ausgezeichnete Drama um vier junge Mädchen, in dem er ihre enttäuschenden Beziehungen mit unterschiedlichen Männern thematisiert. Hinter der Glitzerwelt, in der sich die Mädchen bewegen, versteckt sich quälende innere Leere und geistige Armut, Themen, die Antonioni auch in späteren Werken wie "Der Schrei" und "Die mit der Liebe spielen" immer wieder aufgriff.

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