Im besetzten Prag entreißen Nazis den kleinen Karel seinen Eltern und verschleppen ihn zur "Arisierung" in ein Lager. Nach Kriegsende in der Trümmerwüste einer deutschen Stadt der Verwahrlosung preisgegeben, entdeckt den Jungen ein amerikanischer GI und nimmt ihn bei sich auf. Zur gleichen Zeit sucht Karels Mutter verzweifelt nach ihrem Kind...

Halb-dokumentarisch erzählt Emigrant Fred Zinnemann vom weitgehend unbeachtet gebliebenen Schicksal verschleppter Kinder, die ebenfalls unter dem Wahn des deutschen Faschismus zu leiden hatten. Hervorragende Darsteller und ein subtiler Erzählstil - Montgomery Clift wurde für einen Oscar nominiert, das Drehbuch mit einem Oscar ausgezeichnet - machen diesen Film zu einem nach wie vor erschütterndem Dokument.