Angeblich waren sie in der High School unzertrennlich, die Freundinnen Regan, Gena, Katie und die füllige Becky. Umso mehr staunen die restlichen Drei, als ausgerechnet die scheinbar einem Rubensgemälde entsprungene Becky den heißumschwärmten Dale heiraten wird. Doch der Jungesellinnen-Abschied wird immer chaotischer: Regan ist neidisch, weil sie als erste heiraten wollte, Gena trifft auf ihre unglückliche Jugendliebe Clyde und die ständig lamentierende Katie redet sich einmal mehr um Kopf und Kragen. Entsprechende Rauschmittel besorgen den Rest (wie etwas das Zerreißen des Hochzeitskleides) ...

Und wieder eine nervige US-Klamotte zum Fremdschämen. Nach den Erfolgen von Filmen wie "Brautalarm" oder dem höchst amüsanten "Hangover" war klar, dass derlei Stories bald den Markt nicht gerade überfluten, aber zumindest füllen würden. So ist dies auch nur eine Geschichte im Gefolge der genannten Werke. Leider stimmt hier kaum etwas. Dass etwa die vier die besten Freundinnen sein sollen, bleibt behauptet, da permanent über die Dicke hergezogen und gelästert wird. Zudem wirken viele Szenen allzu konstruiert, die Typisierung folgt gängigen Klischees (die Schlampe unter den Freundinnen ist stets perfekt geschminkt, erzählt aber im Flugzeug ihrem dicklichen Sitznachbarn detailliert die Schwierigkeiten bei Blowjobs) und viele Regiefehler (Umschnitte usw.) wie schlechte Gags sorgen hier für ein wahres Ärgernis.



Foto: StudioCanal