Irgendwo in Frankreich fristet der Briefträger François sein Leben. Sein großer Traum: Er will genauso schnell sein wie seine amerikanischen Kollegen...

Der Kurzfilm von 1947 kündigt in vielen Szenen Tatis spätere Meisterwerke an, insbesondere "Tatis Schützenfest", das zwei Jahre später entstand. Die Figur des Briefträgers, aus dem sich der spätere Monsieur Hulot entwickelte, hatte Jacques Tati schon mit großem Erfolg auf der Varieté-Bühne erprobt und in dem Kurzfilm "Komm' mit der Linken" aus dem Jahr 1936 auf der Leinwand entwickelt. Die begeisterte Aufnahme von "Schule der Briefträger" führte schließlich zu dem viel aufwändigeren Projekt "Tatis Schützenfest". Tati konnte nur deshalb die Produktionskosten relativ niedrig halten, weil viele seiner Freunde unentgeltlich mitarbeiteten. Die Verleiher trauten dem Film nicht, doch die Zuschauer reagierten enthusiastisch und die Kritiker stimmten ihnen einstimmig zu.