Der römische Graf Tullio Hermil hat sich sein Leben rücksichtslos und egoistisch nach seinen eigenen Wünschen eingerichtet. Er missachtet die Liebe seiner Frau Giuliana, ist der Geliebte der "liberalen" Gräfin Raffo und macht sich nicht einmal die Mühe, dieses Verhältnis vor seiner Frau und vor der Gesellschaft geheim zu halten. Giuliana, die immer wieder versucht hat, die Liebe ihres Mannes zurückzugewinnen, lernt den jungen Schriftsteller Filippo D'Arborio kennen und verliebt sich in ihn. Und diese Liebe verändert sie, macht sie stärker und selbstbewusster.

Nach dem gleichnamigen Roman des großen italienischen Literaten Gabriel D'Annunzio entstand trotz einiger Längen ein in jeder Hinsicht beeindruckendes Melodram: eine üppige Ausstattung, gut agierende Darsteller und eine brillante Kamera. Der letzte Film des italienischen Meisterregisseurs Luchino Visconti.