Seit er erfolgreich Drehbücher für Film und Fernsehen schreibt, führt Mads ein Leben auf der Überholspur und hat sich eigentlich gut eingerichtet. Bis er eines Tages meint, dass sein Leben furchtbar langweilig sei und seine tolle Freundin eigentlich nicht jene Frau ist, mit der er sein Leben verbringen will und dass alles in seinem Dasein sich wie Trivialliteratur liest. Mads steigt aus, will sein Leben radikal ändern. Er kündigt den Job, verlässt die Freundin und begibt sich ohne Kompromisse auf die Suche nach dem großen Glück. Doch er findet nur flüchtige Affären und haltlose Wahrheiten ...

Ein Film über die Sehnsüchte eines Durchschnittsbürgers, der den Halt unter den Füßen verliert und sich im Rausch des Lebens verliert. Was ab und zu durchaus mit Wortwitz und einigen Überraschungen daherkommt, wirkt auf Dauer aber leider recht fahrig und willkürlich. Wenn eine Szene interessant wird, wird sie radikal geschnitten, um darauf mit zähen Belanglosigkeiten daher zu kommen. Regisseur Nicolaj Arcel hatte schon mit "Die Königin und der Leibarzt" einen uneinheitlich wirkendes Werk vorgelegt. Am besten sind eigentlich jene Szene, in denen bekannte dänische Darsteller Szenen aus Mads’ Drehbüchern spielen.



Foto: Camino (Neue Visionen)/Signe Vilstrup