Am Grab der Kinolegende Maria d'Amata erinnern sich drei Männer an deren Leben. Aus den Erinnerungen ergibt sich das Bild vom Aufstieg Marias von der spanischen Tänzerin zum Hollywoodstar und von ihrem Ende als Frau eines italienischen Adligen.

Wenn der Film beginnt, ist die Heldin bereits tot und je weiter der Film fortschreitet, desto stärker wird das Bild der Frau demontiert. Sie wird als tragische Figur gezeigt, die von drei Männern missbraucht, ausgebeutet und psychisch ausgesaugt wurde. Das Ganze ist oft sehr zynisch und überaus gesellschaftskritisch. Leider sind einige Sequenzen recht pseudophilosophisch und dadurch zu lang geraten. Doch dank der perfekten Besetzung gelang Joseph L. Mankiewicz ("Weißer Oleander", "Zwei dreckige Halunken") gute Unterhaltung.

Foto: ARD/Degeto