Im Jahre 1965 hatte der amerikanische Filmemacher D. A. Pennebaker die Möglichkeit, den 23-jährigen Bob Dylan auf einer mehrwöchigen Tournee durch Großbritannien zu begleiten. Dylan wollte ihn dabei haben, um die Möglichkeiten des Films für Musik auszuloten. So entstand dieses legendäre Filmporträt. In den 60-er Jahren war Bob Dylan neben den Beatles der populärste Musiker. Pennebaker begleitet Dylan bei Auftritten, bei Pressekonferenzen, erlebt ihn im Hotel und bei einer Begegnung mit dem Kollegen Donovan. Dylan singt "Subterranean Homesick Blues", "All I Really want to Do", "Maggie's Farm", "The Times They are a Changin'" und andere Lieder aus dieser Zeit.

Der Ausdruck "Don't look back" ist eine Zeile aus dem Lied "She belongs to me", von dem Dylan nur die Zeile "You will start out standing..." singt. Pennebaker gelingt es geschickt, ein einzigartiges Stück Zeit- und Musikgeschichte zu schaffen. Man erlebt nicht nur die schillernde Persönlichkeit des Künstlers, sondern auch ein Stück zeitgenössisches Lebensgefühl der jungen Generation, das Dylan einzufangen wusste. Mit der von Pennebaker Anfang der 60-er Jahre entwickelten tragbaren Kamera mit Synchronton und Zoom, die er als "living camera" einsetzt, ist es möglich geworden, auch Alltäglichkeiten einzufangen. Innerhalb von dreieinhalb Wochen produzierte Pennebaker rund 20 Stunden Material, die zu der vorliegenden Fassung zusammengeschnitten wurden. Die Erstaufführung fand im Presidio Theatre in San Francisco am 17. Mai 1967 statt, zwei Jahre vor dem "Summer of Love". Neben dem Porträt über Dylan hat Pennebaker in den letzten 40 Jahren so populären Leute wie die Kennedys, Jimi Hendrix, Jane Fonda, David Bowie und sogar den ehemaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton mit der Kamera begleitet.